SCV-News Archiv | Juni bis Dezember 2017

41. Oberschwäbische Crosslaufserie in Blitzenreute

12. Dezember 2017 / Bericht von Manfred Karg


Salome Kirchner verbesserte, trotz der widrigen Bedingungen auf den verschneiten Wegen, ihre persönliche Bestzeit. Schneechaos konnte die Erfolge von SC Vöhringen nicht verhindern.


Salome Kirchner (Start-Nr. 044)
Salome Kirchner (Start-Nr. 044)
Fabian Ritter
Fabian Ritter

Kurz vor der Abfahrt hatte es heftig angefangen zu schneien. Die Straßen waren so zugeschneit, dass die Gruppe schon befürchtete den Start zu verpassen. Aber im Gegensatz zu manch anderen, schafften sie es gerade noch rechtzeitig. An ein Warmlaufen war aber nicht mehr zu denken.

Zu Beginn gingen die Jüngsten (JG 2007-2009) an den Start. Melina Gaupp (2008) ging das Rennen ruhig an und setzte sich im Verlauf des Rennens souverän an die Spitze und siegte auf der schneebedeckten 1.200m Runde mit einer Zeit von 6:15 Minuten. Julian Merk (2007) erkämpfte sich den 3. Platz in einer Zeit von 5:48 Minuten.

Im Anschluss starteten die Jugend U16 und U14 (JG 2003-2006). Hierbei belegten die Läuferinnen Livia Constanza Kern (2005) und Annika Lea Karg (2005) in ihrer Altersklasse den ersten und zweiten Platz. Im Gesamtfeld belegte Livia Kern sechs Sekunden hinter der Siegerin Maleah Kolb (2004) von der TSG Giengen den zweiten Platz. Annika Karg wurde sechste und lies den gesamten 2003-Jahrgang hinter sich.

Im Jugendlauf (1999-2002) belegte Fabian Ritter (2000) auf der 2,5km langen Strecke, den dritten Rang. Er tat sich mit den Bodenverhältnissen sehr schwer. In seiner Altersklasse wurde er mit einer Zeit von 10:09 Minuten Zweiter.

Im Hauptlauf gingen acht SCV-Athleten an den Start. Darunter Salome Kirchner, sie belegte im Gesamtfeld der Frauen den zweiten Platz hinter Franziska Jehle von LG Welfen und vor dem Neuzugang vom SSV Ulm 1846 Verena Cerna. Im Gegensatz zu allen anderen Läufer, die im Vorjahr am Start waren, die im Schnitt 2 bis 3 Minuten langsamer unterwegs waren, verbesserte Salome Kirchner ihre Zeit um 8 Sekunden. Sie lief die 7,5km in 31:50 Minuten. In ihrer Altersklasse belegte sie den ersten Rang.

In der Mannschaftswertung belegten die Frauen mit Salome Kirchner, Birgit Karg und Carolina Dick knapp den 4. Platz mit einer Gesamtzeit von 1:54:52. Bei den Männern belegte Markus Rösler, Reinhard Mücke und Klaus Zehender von 17 Mannschaften den 9. Platz in einer Zeit von 1:39:56.


Weitere Ergebnisse von Blitzenreute:

Markus Rösler (M40) 7. Platz in 32:08

Reinhard Mücke (M50) 4. Platz in 33:41

Klaus Zehender (M50) 7. Platz in 32:08

Hans-Peter Span (M55) 5. Platz in 35:51

Birgit Karg  (W50) 3. Platz in 39:09

Carolina Dick (WJ U18) 1. Platz in 43:53

Heidrun Dick (W50) 6. Platz in 48:23


Vier persönliche Bestleistungen zum Winter-Saisonauftakt

03. Dezember 2017 / Bericht von Eugen Buchmüller


Fürth - Beim LAC Quelle Sprintcup präsentierten sich die Vöhringer Sprinter in einer ausgezeichneten Form.


Svenja Pfetsch
Svenja Pfetsch

Nach einem zweimonatigem Grundlagentraining und ohne spezielle Vorbereitung starteten die Sprinterinnen Svenja Pfetsch, Jessica Beyermann und Sarah Fackler beim ersten Hallenwettkampf der Wintersaison, um ihre derzeitige Form zu testen. Sie absolvierten einen sogenannten Sprinterdreikampf bestehend aus 60m, 30m fliegend und 150m.

Die 16-jährige Svenja Pfetsch lief nach einem nicht optimalen Start die 60m in 7,96 Sekunden. Bei den 30m fliegend verbesserte Svenja ihre Bestzeit aus dem Vorjahr um genau eine Zehntel auf 3,31 Sekunden. Im abschließenden 150m blieb die Uhr bei sehr guten 18,50 Sekunden stehen. Mit dieser Zeit verbesserte Svenja ihre Bestmarke um mehr als eine halbe Sekunde. In der Addition aller Einzelzeiten kam Svenja in der Frauen-Gesamtwertung hinter der U20-EM-Dritte über 200 Meter Katrin Fehm (ESV Amberg) und der Bayerischen 100-Meter-Meisterin der Frauen Julia Hofer (1. FC Passau) auf einen hervorragenden dritten Platz.

Ebenfalls stark zeigte sich Jessica Beyermann über 60m und im 30m fliegend. Sie lief die 60m in guten 8,41 Sekunden und bei den 30m fliegend wurde eine neue Bestzeit von 3,62 Sekunden gestoppt. Aufgrund von leichten Knochenhautproblemen hat Jessica vorsorglich auf einen Start über die 150m verzichtet.

Über eine neue 60m Bestzeit (8,60 Sek.) durfte sich auch Sarah Fackler freuen. Nach einer guten 30m fliegend Zeit von 3,60 Sekunden lief sie die abschließenden 150m in 21,35 Sekunden. In der Sprintcupwertung belegte Sarah den 28. Platz.


BayernSTAR 2017
BayernSTAR 2017
Eugen Buchmüller und Gerhard Fesenmayer

Auszeichnung für die SCV-Leichtathleten

03. Dezember 2017 / Bericht von Eugen Buchmüller


Am 25. November wurde vom Bayerischen Leichtathletik Verband im Rahmen einer großen Galaveranstaltung im Maritim Hotel Würzburg der „BayernSTAR 2017“ vergeben.

Für die tolle Ausrichtung des U16 Vergleichskampfes im September zwischen den Landesverbänden Bayern, Hessen und Württemberg wurde der SC Vöhringen mit dem Sonderpreis der BLV Jugend ausgezeichnet. Abteilungsleiter Gerhard Fesenmayer und Eugen Buchmüller nahmen den Preis entgegen.


Einladung zur Abteilungsversammlung der Leichtathleten

23. Oktober 2017


Die Abteilung Leichtathletik lädt alle ganz herzlich zur Abteilungsversammlung am 10. November 2017 ein. Die Versammlung beginnt um 20:00 Uhr in der Sportparkgaststätte. Hier finden Sie die Einladung und Tagesordnung.


In Horgau gingen am Mittwochabend drei Vöhringer Athleten an Start

11. August 2017 / Bericht von Manfred Karg


Tabea Kirchner bricht den alten Vereinsrekord über die 1.000m Strecke.


Tabea Kirchner wurde von ihrer Schwester Salome, die vor 3 Tagen den vierten Rang bei den deutschen Jugend-meisterschaften über 1.500m errungen hatte, gezogen. Die ersten 100m waren um 3 Sekunden zu langsam, dann wurde aber das Tempo deutlich erhöht, so dass am Ende Tabea Kirchner den dritten Platz belegte und einen neuen Vereinsrekord mit 3:16,26 Minuten aufstellte. Der alte Rekord aus dem Jahr 1988 lag bei 3:18,18 Minuten.

Fabian Ritter, der leicht angeschlagen an Start ging, stellte in der Freiluft eine neue persönliche Bestleistung von 2:50,40 Min. auf und belegte den 2. Platz. Das sehr realistische Ziel, unter 2:50 zu bleiben, wurde nochmals verschoben.


Freude über „Blech-Medaille“

07. August 2017 / Bericht der Südwest Presse vom 07.08.2017


„So nah dran!“, ärgerte sich Salome Kirchner vom SC Vöhringen nach einem spannenden U-20-Finale über 1500 Meter. Um Haaresbreite hatte sie gestern die Bronzemedaille verpasst. Doch das Lächeln kam schnell wieder, denn auch ein vierter Platz war nicht zu erwarten gewesen. „Ich war ja eigentlich schon froh, ins Finale zu kommen“, so Kirchner.

Und da schlug sie sich hervorragend: Die erste Runde gingen die Top-Athletinnen eher langsam an, was ihr nach eigener Aussage entgegen kam. Etwa zur Hälfte des Rennens setzten sich Joana Staub vom LC Rehlingen und Patricia de Graat von Olympia Dortmund vom Rest ab, doch auch Salome Kirchner lief die letzten 800 Meter in einer hervorragenden Zeit – schneller als ihre Bestleistung über diese Distanz. Wie schon im Vorlauf am Samstag, den sie mit der zweitbesten Zeit des gesamten Teilnehmerfeldes beendet hatte, legte sie eine hervorragende Schlussrunde hin und lieferte sich bis zum Schluss mit Berit Scheid vom TSV Bayer 04 Leverkusen einen harten Kampf um Bronze, musste sich allerdings um 0,65 Sekunden geschlagen geben. Am Ende übertraf sie mit 4:40,51 Minuten wie Tags zuvor erneut ihren eigenen Vereinsrekord.

Auch Trainer Manfred Karg war überwältigt: „Dass Salome so einen Leistungssprung macht, war für alle Beteiligten nicht abzusehen.“ Taktisch sei Kirchner hervorragend gelaufen: „Als das Tempo erhöht wurde, ist sie mitgegangen und hat Druck gemacht ohne Ende.“

Svenja Pfetsch, die zweite Vöhringer Athletin bei den Deutschen Jugendmeisterschaften, hatte immer noch über Muskelverhärtungen zu klagen. Bereits am Vortag, als die U-18-Sprinterin über die 100 Meter den angestrebten Zwischenlauf erreicht hatte, machten ihr die Oberschenkel zu schaffen. Die längere Sprint-Strecke über 200 Meter liegt ihr eigentlich besser, doch an ihre Bestleistung von 24,86 Sekunden konnte sie gestern nicht annähernd heranlaufen. Für das B-Finale reichte die Zeit von 25,40 Sekunden dennoch und so konnte sie mit einem 13. Platz in der Gesamtwertung eine versöhnliche Bilanz ziehen: „Die Zeit war jetzt nicht so mega, aber dafür, dass es gestern schon gezogen hat, war es ganz okay.“

Für das Vöhringer Team und die mitgereisten Fans waren die Leistungen ihrer beiden Athletinnen jedenfalls Grund genug, die Sektkorken knallen zu lassen: „Wir feiern uns selbst und uns alle. Man muss nicht immer Erster werden“, meint SCV-Abteilungsleiter Gerhard Fesenmayer.

Mit den Leistungen voll und ganz zufrieden
Mit den Leistungen voll und ganz zufrieden
Sprinttrainer Eugen Buchmüller, Svenja Pfetsch, Salome Kirchner und Lauftrainer Manfred Karg


DJM: Gute Tagesergebnisse bei Ulmer und Vöhringer Athleten

07. August 2017 / Bericht der Südwest Presse vom 05.08.2017


Nicht für alle lief es am zweiten Wettkampftag bei den deutschen Jugendmeisterschaften in der Leichtathletik rund, doch einige Athleten des SSV Ulm 1846 und des SC Vörhingen konnten zufrieden sein.


Tagesziel erreicht – so lässt sich das Resultat von Sprinterin Svenja Pfetsch bei den 100-Meter-Läufen der Deutschen Jugendmeisterschaften am Samstag zusammenfassen. Auch wenn die Leichtathletin des SC Vöhringen im Vorlauf nicht an ihre Bestleistung von 12,20 Sekunden heranlaufen konnte, reichte eine Zeit von 12,34 Sekunden dennoch für den angestrebten Einzug in den Zwischenlauf der U18. Dort wurde sie bei leichtem Gegenwind mit einer Zeit von 12,41 Sekunden sechste. Im Vorlauf machte ihr zudem der sowieso schon getapte Oberschenkel zu schaffen: „Im Vorlauf hat’s mir ein Bisschen in den Oberschenkel reingezogen, aber im Zwischenlauf hat er ja gehalten. Von daher bin ich auch mit der Zeit zufrieden“, äußerte sie sich nach ihrem Ausscheiden. Doch nach dem Rennen ist vor dem Rennen: Am Sonntag darf sich Svenja über die 200 Meter erneut mit den Top-Athletinnen Deutschlands messen.

...

Der SC Vöhringen hatte an diesem langen Wettkampftag noch ein weiteres Eisen im Feuer: Salome Kirchner ging über die 1500 Meter an den Start. Mit tatkräftiger Unterstützung der Vöhringer Fans und einer hervorragenden letzten Runde wurde sie zweite in ihrem Vorlauf und qualifizierte sich damit für das morgige Finale. Im Ziel zeigte sie sich überwältigt: „Es ist echt cool, dass es so deutlich geklappt hat und dass ich meine Bestzeit nochmal um vier Sekunden gesteigert habe.“


Svenja Pfetsch und Salome Kirchner starten bei der Jugend-DM in Ulm

01. August 2017 / Bericht von Eugen Buchmüller


Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der Altersklassen U18 und U20 wollen am kommenden Wochenende die Vöhringer Leichtathleten Svenja Pfetsch und Salome Kirchner den Heimvorteil nutzen.


Vor genau sieben Jahren wurden im Donaustadion die letzten Deutschen Jugendmeisterschaften ausgerichtet und die SCV-Zwillinge, Martina und Julia Riedl, gewannen damals über 200m die Silber- und Bronzemedaille. Mit Svenja Pfetsch und Salome Kirchner gehen am kommenden Wochenende wieder zwei SCV-Athletinnen in Ulm an den Start mit realistischen Finalchancen.

In ihrem ersten Jahr in der weiblichen Jugend U18 legte Svenja Pfetsch bisher eine glänzende Saison hin: Über ihre Paradestrecken 100m und 200m erfüllte sie schon früh in der Saison die DM-Normen und belegte zudem bei den Bayerischen Meisterschaften vor knapp zwei Wochen jeweils den zweiten Platz. Mit ihrer 100m Bestzeit von 12,20 Sekunden steht Svenja auf dem 22. Meldeplatz. Auf der langen Sprintstrecke findet man sie mit 24,86 Sekunden auf Rang 13 der Meldeliste. Wenn Svenja über 100m an ihre Bestzeit heranläuft, dann ist der Einzug in den Zwischenlauf durchaus möglich. Auf der langen Sprintstrecke rechnet sich ihr Trainer Eugen Buchmüller etwas mehr Chancen aus. „Auf den 200m hat Svenja noch nicht ganz ihr Potential gezeigt. Bei optimalen Bedingungen kann Sie ihre persönliche Bestzeit deutlich unterbieten. Sollte die Bestzeit fallen, so ist auch der Einzug in das Finale realistisch.“, meint Buchmüller.

Ihre ersten nationalen Erfahrungen darf die U20-Jugendliche Salome Kirchner sammeln. Erst kurz vor dem Meldeschluss qualifizierte sie sich für den 1.500m Lauf. Mit Ihrer Bestleistung von 4:44,02 Minuten steht Salome auf Platz elf der Meldeliste. Das sie derzeit in guter Form ist bewies Salome bei den Bayerischen Meisterschaften mit dem Gewinn der Silbermedaille. „Der Einzug in das Finale der besten zwölf Läuferinnen ist absolut machbar, wenn Sie hinten raus alles aus sich rausholt.“ sagt ihr Trainer Manfred Karg.

Um lautstarke Unterstützung brauchen sich Svenja und Salome keine Sorgen machen. Bereits jetzt hat sich ein Fantross aus Abteilungsleitung, SCV-Athleten sowie zahlreichen Freunden ankündigt, die für die richtige Anfeuerung sorgen werden. Gestartet werden die Vorläufe über 100 Meter am Samstag um 10:55 Uhr und 1.500m um 15:25 Uhr. Über 200 Meter geht es am Sonntag um 10 Uhr los.


Erbacher Abendsportfest

01. August 2017 / Bericht von Werner Gallbronner


Beim Abendsportfest in Erbach am 7. Juli waren zehn Kinder U12 und U10 des SCV beim Mehrkampf am Start. Sie feierten dabei gute Platzierungen und teils neue Bestleistungen. Erstmals waren von den Jüngsten, die U10, Disziplinen der Kinderleichtathletik gefordert: Statt Weitsprung einen Hoch-Weitsprung, den Schlagwurf mit dem Wurfstab statt Ball und der Sprint über 40m ohne Startblock (Hochstart). Andi Prokscha (m9) gewann diese Premiere ebenso wie den ersten Stadion-Crosslauf über 600m. Aber auch Sirina Schmida (w8), dank eines tollen Hoch-Weitsprungs auf Rang zwei, oder Svea Botzenhard (w9) mit starkem Sprint auf Gesamtrang drei zeigten ihr Potential. Melina Gaupp (w9) tat es Andi nach und gewann bei den Mädchen überlegen den Stadion-Crosslauf.

Im letzten Wettkampf des Abends versuchte Salome Kirchner (U20) die Norm für die Deutsche Jugendmeisterschaft über 3000m zu knacken, die sie in Karlsfeld so knapp verfehlt hatte. Doch das Wetter spielte nicht mit. Kurz vor dem Start sorgte ein heftiges Gewitter für eine lange Unterbrechung, bei dem um etwa eine Stunde verschobenen Lauf reichte es für Salome (10:31,63 Minuten) trotz beherztem Rennen erneut nicht ganz.


Salome Kirchner und Svenja Pfetsch holen 3x Silber bei den Bayerischen Meisterschaften

24. Juli 2017 / Bericht von Eugen Buchmüller


Augsburg – Bei idealem Leichtathletik-Wetter und einer guten Organisation präsentierten sich sieben Vöhringer Leichtathleten im altehrwürdigen Rosenaustadion zwei Tage lang bei den Bayerischen Meisterschaften der Aktiven, Jugend U20 und U18 von ihrer exzellenten Seite. Drei Silbermedaillen, einen Vereinsrekord, eine Jugend-DM Norm und fünf persönliche Bestleistungen nahmen die SCV Athleten mit nach Hause.


Salome Kirchner (Start-Nr. 780)
Salome Kirchner (Start-Nr. 780)
überzeugt über 1.500m mit Bestzeit, Vereinsrekord und der Quali für die Jugend DM
Svenja Pfetsch (links)
Svenja Pfetsch (links)
sichert sich über 100m und 200m die Silbermedaille
Fabian Ritter (Start-Nr. 784)
Fabian Ritter (Start-Nr. 784)
mit neuer Bestzeit über 800m
Jan Engelhard (links)
Jan Engelhard (links)
läuft neuen Hausrekord über die Stadionrunde
Tabea Kirchner
Tabea Kirchner
macht über 1.500m ordentlich Druck und belohnt sich mit neuer Bestzeit
Julia Riedl (Start-Nr. 783) über 400m
Julia Riedl (Start-Nr. 783) über 400m
Teresa Streit (links) über 400m
Teresa Streit (links) über 400m

Zum Beginn der Großveranstaltung standen die 100m Vorläufe der weiblichen Jugend U18 auf dem Programm. Svenja Pfetsch, die dem ersten Jahr der Jugend U18 angehört, ging als Medaillenanwärterin an den Start. Im Vorlauf qualifiziert sie sich mit locker gelaufenen 12,74 Sekunden souverän für den Zwischenlauf. Dort lief Svenja die zweitbeste Zeit von 12,32 Sekunden und sicherte sich damit den Einzug in den Endlauf. Im Finale legte Svenja noch einen Gang zu und überquerte hinter Louise Wieland von der LG Stadtwerke München (12,09 Sek.) als Zweite mit einer neuen Bestzeit von 12,20 Sekunden die Ziellinie. Für Julia Riedl, Teresa Streit und Jan Engelhard standen am ersten Wettkampftag die 400m auf dem Programm. Julia, die in der Frauenklasse an den Start ging, fand gleich nach dem Startschuss ihren Laufrhythmus und konnte 300m lang mit der Spitze mitlaufen. Auf den letzten Metern fehlte ihr jedoch das nötige Stehvermögen und sie musste die Konkurrentinnen an sich vorbeiziehen lassen. Am Ende wurde Julia mit 60,86 Sekunden gute sechste. Den zwölften Platz über die Stadionrunde belegte Teresa Streit bei der weiblichen Jugend U18 mit soliden 62,75 Sekunden. Auf der Außenbahn startend hatte Jan Engelhard (MJ U20) zunächst alle seine Gegner im Rücken und musste so sein Tempo selbst bestimmen. Dies gelang ihm gut, sodass er sich mit 53,72 Sekunden über eine neue Bestleistung sowie Platz 14 freuen konnte. Zum Abschluss des Tages feierte Fabian Ritter bei der männlichen Jugend U18 über 800m eine neue Bestzeit von 2:02,70 Minuten. Mit dieser Zeit belegte er einen guten fünften Platz.

Auch am zweiten Tag musste Svenja Pfetsch aus Vöhringer Sicht als erste in die Startblöcke und zwar über die 200m. Trotz leichtem Muskelkater vom Vortag konnte Sie den Vorlauf in entspannten 25,53 Sekunden für sich entscheiden und qualifizierte sich so direkt für das Finale der besten acht. Im Endlauf ging Svenja die erste Rennhälfte aufgrund einer leichten Muskelverhärtung etwas vorsichtig an. Auf der Zielgerade konnte sie aber zulegen und schob sich auf den letzten Metern noch auf Platz zwei mit einer Zeit von 25,27 Sekunden. Jan Engelhard schied im 200m Vorlauf mit guten 24,46 Sekunden (Platz 13) aus. Zum Abschluss der Veranstaltung traten Salome Kirchner, Tabea Kirchner und Fabian Ritter über die 1.500m an. Salome Kirchner lief bei der weiblichen Jugend U20 ihr eigenes Rennen und ließ sich zu keinen taktischen Spielchen ein. Sie zog konstant ihr Tempo durch und gewann nach einer schnellen letzten Runde mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 4:44,02 Minuten die Silbermedaille. Mit dieser Zeit verbesserte sie nicht nur den 23 Jahre alten Vereinsrekord um knapp 8 Sekunden, sondern qualifizierte sich zudem für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm. Fabian Ritter (MJ U18) wurde in einem taktischen Rennen mit 4:31,89 Min. guter Siebter. Tabea Kirchner (Frauen) läuft mit neuer Bestzeit in 5:16,54 Min. auf Platz 10.


Vöhringer Athletinnen bei Deutschen Seniorenmeisterschaften

24. Juli 2017 / Bericht von Gerhard Fesenmayer


Birgit Bergmann
Birgit Bergmann
Christine Schaule
Christine Schaule

Auch dieses Jahr waren bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften der Senioren in Zittau/Thüringen zwei Athletinnen des SC Vöhringen am Start. Für Christine Schaule (W35) ging es am Samstag über die 100m. Nach einem verhaltenen Start fand sie nicht richtig in ihren Laufrhythmus. Nach 100 Metern blieb die Uhr bei 14,16 sek. für sie  stehen. Damit  verpasste sie knapp den Endlauf.

Am Sonntag standen die 200m auf dem Plan, die in Zeitendläufen ausgetragen wurden. Nach einem deutlich besseren Start wie am Vortag folgte ein couragierter druckvoller Kurvenlauf. In guter Position liegend konnte sie leider auf den letzten 30m nicht mehr zusetzen. Dennoch erzielte sie mit 28,49 sek. eine sehr gute Zeit, die in der Endabrechnung der drei Zeitläufe zu einem sehr guten neunten Platz reichte.

Birgit Bergmann startete im Hammerwurf in der Klasse W50. Schon beim Einwerfen zeigte sie sich außergewöhnlich ruhig und sicher. Die Umstellung, drei Wochen vor der Meisterschaft, wieder mit zwei statt mit drei Drehungen zu werfen, zahlte sich aus. Nach drei Würfen an die 36m Marke, erreichte sie problemlos den Endkampf der Besten acht. Im 5. Versuch gelang ihr mit 38,17m eine neue persönliche Jahresbestleistung und damit einen hervorragenden fünften Platz. Besonders Bemerkenswert, dass sie im ganzen Wettkampf nur einen Fehlversuch hatte und auf Platz vier nur 35cm fehlten.


Larissa Henle wird Bayerische Vizemeisterin im Diskuswurf

18. Juli 2017 / Bericht von Gerhard Fesenmayer


Larissa Henle
Larissa Henle

Das bei den Leichtathleten des SC Vöhringen nicht nur schnell gelaufen,  sondern auch weit geworfen wird, stellte Larissa Henle bei den Bayerischen Meisterschaften der U16 unter Beweis, die dieses Jahr in Regensburg ausgetragen wurden.

Gleich im ersten Versuch gelang ihr mit 28,36m ein ausgezeichneter Wurf, der Platz 1 bedeutete und erst im 5. Versuch von einer der Konkurrentinnen übertroffen wurde. Leider konnte Larissa im 6. Versuch nicht mehr kontern.

Dennoch war bei ihr die Freude über Platz 2 und damit dem Bayerischen Vize-Titel riesengroß. Nach Platz 3 bei den bayerischen Winter-wurfmeisterschaften eine tolle Steigerung, die ihr Potential im Wurf deutlich macht. Das nächste große Ziel ist die Teilnahme an den Süddeutschen Meisterschaften der unter 16-Jährigen Enden Juli.


Julia Riedl wird dreifache Allgäuer Meisterin

16. Juli 2017 / Bericht von Eugen Buchmüller


Kempten - Bei gutem Wetter kämpften insgesamt 15 Vöhringer Leichtathleten von der Jugend U14 bis zu den Aktiven um den Allgäuer Meistertitel. Fünf Titel und zahlreiche weitere Podestplätze nahmen die SCV Athleten mit nach Hause aus dem Illerstadion.


Nach sechs Jahren Abstinenz in München startete Julia Riedl zum ersten Mal wieder für den SCV und das ziemlich erfolgreich. Sie sicherte sich mit 12,60 Sekunden über 100m und mit 25,73 Sekunden über 200m souverän den Titel in der Frauenklasse. Auch mit Weitsprung ließ Julia ihrer Konkurrenz keine Chance und sprang mit 5,27m zum dritten Titel an diesem Tag. Den vierten Titel für den SCV holte sich Larissa Henle bei der W15 im Kugelstoßen. Mit einer guten Leistung von 9,93m hatte sie knapp einen halben Meter Vorsprung auf die Zweitplazierte. Bei der W12 zeigte Livia Constanza Kern ihr Ausdauertalent. Über 800m lief sie nach 2:40,17 Minuten als erste über die Ziellinie und sicherte sich somit den Meistertitel. Im Weitsprung (3,76m) und über die 60m Hürden (12,53 Sek.) belegte Livia jeweils den dritten Platz.

Jan Pfetsch holte sich bei der M13 über 75m (10,86 Sekunden) und 800m (2:49,31 Minuten) den Vize-Meistertitel. Im Weitsprung wurde Jan mit guten 4,10m dritter. Lars Ott sprang in der Männerklasse mit 5,94m auf Platz zwei. Svenja Stolz lief bei der weiblichen Jugend U18 über 800m eine Zeit von 2:50,28 Minuten und wurde am Ende mit dem zweiten Platz belohnt. Bei der W14 sicherte sich Antonia Jall über die 80m Hürden mit 14,19 Sekunden den zweiten Platz sowie im Weitsprung mit 4,40m den dritten Platz. Marc Reichl überzeugte bei der M13 mit der Kugel und über 800m. Beim Kugelstoßen wurde er mit 6,93m zweiter und über die zwei Stadionrunden belegte Marc in 2:50,52 Minuten den dritten Rang. Gute Resultate erzielte Tim Braumüller bei der M12. Den 200g-Ball warf er auf sehr gute 43,00m (Platz 2) und die 75m sprintete er in 11,26 Sekunden (Platz 3).

Christine Schaule (Frauen) und Stella Allatta (W13) schafften auch den Sprung auf das Siegerpodest. Christine belegte über die 200m in 27,96 Sekunden den dritten Platz. Ebenfalls einen dritten Platz gab es für Stella im Ballwurf mit einer Weite von 34,00m. Über neue Bestleitungen dürfte sich Sarah Fackler (Frauen) freuen. Sie lief über 200m eine Zeit von 28,19 Sekunden (Platz 6). Zwei neue Bestleistungen gab es auch für Carina Mader (WJ U18). Die 100m Hürden lief sie in 17,96 Sekunden (Platz 5) und den 500g-Speer warf Carina auf gute 21,69m (Platz 6).


Pfetsch und Kränzle sprinten zu einer neuen Bestzeit

05. Juli 2017 / Bericht von Eugen Buchmüller


Am 17. Juni starteten Svenja Pfetsch und Michelle Kränzle beim MTV Meet-IN in Ingolstadt. Beide SCV-Athletinnen nutzten die guten Bedingungen und erzielten jeweils eine neue persönliche Bestleistung.


100m Finale mit Svenja Pfetsch
100m Finale mit Svenja Pfetsch
Svenja Pfetsch ganz oben auf dem Siegerpodest
Svenja Pfetsch ganz oben auf dem Siegerpodest

Gleich im 100m Vorlauf der weiblichen Jugend U18 verbesserte Svenja Pfetsch ihre persönliche Bestzeit um eine Hundertstel auf 12,27 Sekunden und zog damit souverän ins Finale ein. Nach einem guten Start konnte dann im Endlauf niemand der Svenja folgen. Sie überquerte die Ziellinie als erste mit einer Zeit von 12,29 Sekunden und hatte dabei einen Vorsprung auf die Zweitplatzierten von genau einer halben Sekunde.

Michelle Kränzle, die ebenfalls in der weiblichen Jugend U18 startete, lief im 100m Vorlauf 14,16 Sekunden. Mit dieser Zeit erzielte sie eine neue persönlich Bestmarke. Im Weitsprung wurde Michelle trotz schwierigen Windver-hältnissen mit 4,27m gute vierte.


Lars Ott sprintet auf den zweiten Platz

05. Juli 2017 / Bericht von Eugen Buchmüller


Beim Ludwig-Jall-Sportfest in München am 03. Juni 2017 überzeugen die Vöhringer Sprinter bei idealen Wetterbedingungen mit guten Resultaten.


Lars Ott über 200m
Lars Ott über 200m

Lars Ott, der in den USA studiert und erst Mitte Mai zurück kam, ging bei den Männern über die 200m an den Start. Nach dem Startschuss machte er in der Kurve mächtig Druck, jedoch konnte Lars das hohe Anfangstempo nicht ganz bis zum Ziel halten. Er überquerte die Ziellinie nach sehr guten 22,10 Sekunden und wurde damit Zweiter hinter Daniel Hundt von der LG Stadtwerke München.

Einen guten Einstand über die Stadionrunde feierte Fabian Ritter. In der höheren Altersklasse der männlichen Jugend U20 zeigte er eine gute Renneinteilung sowie sein Stehvermögen auf den letzten Metern. Mit 54,93 Sekunden belegte Fabian einen hervorragenden achten Platz.

Sarah Fackler und Christine Schaule gingen bei den Frauen an den Start. Nach einem nicht optimalen Start rannte Sarah die 100m in 13,85 Sekunden. Über die 200m erzielte Sie mit 28,30 Sekunden eine neue Bestzeit. Christine sprintete die 100m in 13,90 Sekunden und für die 200m benötige sie 28,31 Sekunden.


Schnelle Zeiten in Karlsfeld

05. Juni 2017 / Bericht von Manfred Karg


Salome Kirchner und Fabian Ritter liefen über die 3.000 m beide persönliche Bestleistung. In Karlsfeld fanden vier 3.000m Läufe statt. Die Läufe waren nach den Laufzeiten eingeteilt. Salome Kirchner und Fabian Ritter waren im Vorletzen, somit in der zweitschnellsten Gruppe gemeldet.

Salome Kirchner hatte ein nicht optimales Feld erwischt. Die Hauptgruppe, war deutlich zu schnell, in der sich Fabian Ritter aufhielt, und das Verfolgerfeld lief zu langsam. Nach 1.000m musste sie das Tempo alleine machen. Dabei hatten sich zwei männliche Läufer an ihre Fersen gehängt und überholten sie erst in den letzten 150m vor dem Ziel. Salome Kirchner verfehlte trotz schneller Schlussrunde hauchdünn um 0,02 Sekunden die Norm für die deutsche Meisterschaft in Ulm.

Sie lief die 3.000m in 10:30,22 damit verbesserte sie sich um 52 Sekunden, zugleich verbesserte sie auch den Vöhringer Vereinsrekord von Sandra Grimes aus dem Jahr 1981 um 25 Sekunden.

Fabian Ritter, der sich erstmals über die 3.000m heranwagte, lief ein beherztes Rennen und lief eine Zeit von 10:03,77 Minuten und belegte damit in seiner Altersklasse den 4. Platz.