Willkommen bei der Leichtathletikabteilung des SC Vöhringen

Unsere Homepage versorgt Sie mit aktuellen News und allen wichtigen Informationen über unsere Abteilung, Athleten und Trainer. In verschieden Alters- und Leistungsgruppen wird jedem Athleten, durch einen qualifizierten Trainer, ein optimales Training geboten. Sie erlernen bei uns eine gute Koordination, Beweglichkeit, Geschicklichkeit und Ausdauer.




Aktuelle SCV-News



Bayerischer Senioren-Titel für Birgit Bergmann und Sigrid Balser

22. September 2019 / Bericht von Eugen Buchmüller


Zum Ende der Saison traten zwei Werferinnen des SC Vöhringen in Bogen bei den Bayerischen Seniorenmeister-schaften im Werfer-Fünfkampf an.


Sigrid Balser und Birgit Bergmann
Sigrid Balser und Birgit Bergmann

Für Birgit Bergmann standen in der Altersklasse W50 gleich zu Beginn ihres Wettkampfes mit dem Speerwurf und Kugelstoßen zwei Disziplinen auf dem Programm, die nicht zu ihrem Trainingsschwerpunkt gehören. Mit soliden 17,45m im Speerwurf und 8,75m im Kugelstoßen war Brigit mit ihren Einstiegsleitungen dennoch zufrieden. In ihrer Paradedisziplin, dem Hammerwurf, schleuderte sie ihr Arbeitsgeräte auf gute 36,71m. Zum Schluss erzielte Birgit mit dem 7,26kg schweren Gewicht eine Weite von 10,27m und ihr Diskus landete bei 18,95m. Mit genau 2.800 Punkte und fast 250 Punkte Vorsprung auf die zweitplatzierte holte sich Birgit Bergmann den Bayerischen Senioren Titel im Werfer-Fünfkampf.

In der Altersklasse W45 überzeugte auch Sigrid Balser mit guten Leistungen. Die Vöhringerin warf ihren Speer auf gute 19,11m und die vier Kilogramm schwere Kugel stieß sie auf 8,12m. Im anschließenden Hammerwurf bliebt sie mit 27,27m knapp eineinhalb Meter unter ihrer Saisonbestleitung. Zum Abschluss folgten 7,36m mit dem 9,08kg schweren Gewicht und solide 28,06m im Diskuswerfen. Zu ihrer großen Überraschung und Freude sicherte sich Sigrid mit 2.463 Punkte den Bayerischen Meistertitel im Werfer-Fünfkampf der Senioren.


Bericht von der Gehörlosen-EM vom 22. bis 27.07.2019 in Bochum-Wattenscheid

31. Juli 2019 / Bericht von Nadine Brutscher


Vom 22. bis 27.07.2019 fand die Gehörlose Europameisterschaft in der Lorheidestadion in Bochum-Wattenscheid / Deutschland statt.


Nadine Brutscher holt EM-Silber über 100m Hürden
Nadine Brutscher holt EM-Silber über 100m Hürden
Foto: Anton Schneid und Pit Schöler
Freude über die neue Bestweite von 5,53m im Weitsprung
Freude über die neue Bestweite von 5,53m im Weitsprung
Foto: Anton Schneid und Pit Schöler
Silber für die 4x100m Staffel mit Nadine Brutscher (rechts)
Silber für die 4x100m Staffel mit Nadine Brutscher (rechts)
Foto: Anton Schneid und Pit Schöler

Starten durfte ich in den Disziplinen 100m, 100m Hürden, Weitsprung und 4x100m Staffel.

Leider schied ich gleich am 1. Wettkampfstag über die 100m nach einem sehr schlechten Start schon im Vorlauf mit 13,15 sec. aus, damit belegte ich im Endklassement den 11. Platz.

Am 2. Tag stand meine Paradedisziplin die 100m Hürden auf dem Programm. Eine Woche zuvor konnte ich bei der Bayerischen Meisterschaft der Hörenden in Augsburg den 15 Jahre alten Deutschen Gehörlosen Rekord mit 14,84 sec. Unterbieten (alter Rekord: 15,12sec.).

Als einzige West-Europäerin gegen die 7 Konkurrentinnen, die fast alle aus der ehemaligen Sowjetunion stammen, wurde ich mit 14,88 sec. nach einem starken Aufholjagd über die letzten 3 Hürden Vize-Europameisterin mit 0,06 sec. Vorsprung zur 3. Platzierten. Siegerin über die 100m Hürden wurde die Athletin aus der Ukraine.

Am 25.07.2019 ging der Wettkampf für mich mit dem Weitsprung weiter. Nach den ersten zwei Sprüngen mit 5,21m und 5,34m konnte ich im dritten Sprung meine bisherige persönliche Bestleistung um 9cm mit 5,43m steigern. Nach zwei weiteren Sprüngen mit 5,23m und 5,30m konnte ich mich im sechsten und somit im letzten Durchgang meine persönliche Bestleistung nochmal um 10cm auf 5,53m erweitern und wurde am Ende mit Platz 5 belohnt.

Am letzten Wettkampftag ging ich als Schlussläuferin mit Georgina Schneid, Delia Gaede und Hannah Peters über die 4x100m Staffel an den Start. Nach einem sehr guten Start von Georgina Schneid übergab sie den Stab sicher an Delia Gaede und sie übergab sicher weiter an Position drei Hannah Peters. An der dritten Stelle übernahm ich den Stab von Hannah Peters. Nach einem sehr starken Schlusssprint konnte ich die vor mir ca. 25m laufende Ukrainerin noch überholen und gewann die Silbermedaille mit 0,02 sec. Vorsprung und hinter den starken Sprinterinnen von Russland. Unglaublich groß waren die Freude von den deutschen Athleten, Betreuern, Eltern und den Ersatzläuferinnen (Sheila Schlechter und Luisa Herud). Die Staffelzeit mit 48,92 sec. ist die zweitschnellste Zeit einer Deutschen Frauen Sprintstaffel, die jemals gelaufen wurde und die erste internationale 4x100m Staffelmedaille nach 12 Jahren. Darauf sind wir unheimlich stolz.

Nach dem langen Entschluss war für mich dies der letzte Einsatz mit der Nationalmannschaft.

Mein Fazit: wie es einigen schon bekannt ist, dass ich während des Leistungssportes mit den Hochs (Europameisterin im Siebenkampf in Kayseri/Türkei 2011 und mehrfache Junioren-Europameisterin) und Tiefs (langjährige und schmerzhafte Knochenhautentzündung und Hürdensturz im Siebenkampf bei den Deaflympics in Samsun/Türkei 2017) durchgemacht habe, weshalb viele mich als „Kämpferherz“ bezeichnet haben. Ich hatte es zwar nicht immer leicht und einfach, dennoch hat sich das Kämpfen definitiv gelohnt. Ich bin schon oft gefallen und trotzdem wieder aufgestanden und habe bis zum Ende weiter gekämpft! Das Aufgeben kam für mich nie in Frage und hat meinen Leistungssport sowie mein Leben stark geprägt. Diesmal war mein Ziel, noch alles zu meinem letzten großen internationalen Wettkampf zu geben und das habe ich getan! Allerdings kann ich es immer noch nicht fassen, was ich alles in dieser Woche erreicht habe, darüber kann ich nur überglücklich sein. Somit hatte ich einen guten Einstieg in die Nationalmannschaft, welches ich 2011 mit einer Europameistertitel gekrönt wurde und konnte nun auch einen gigantischen Abschluss mit zwei Silbermedaillen machen.

Man soll immer da aufhören, wo es am schönsten ist!

Das Einzige, was ich an dieser Stelle sagen möchte ist, dass ich mich bei meiner Familie, Freund/en, Trainern für eure tatkräftige Unterstützung herzlich bedanken möchte! Ohne euch wäre ich niemals so weit gekommen! DANKE!


EM-Bronze und Rückschläge

31. Juli 2019 / Bericht von Werner Gallbronner


SCV-Sprinterin Svenja Pfetsch hat von der U20-Europameisterschaft im schwedischen Boras eine Bronze-medaille mit heimgebracht. Trotzdem ist es für sie in Schweden nicht so gut gelaufen wie erhofft. Am Schluss verhinderte eine Verletzung von dort auch ihren Start bei der Deutschen Junioren-Meisterschaft Ende Juli in Ulm.


DLV U20 4x100m Staffel
DLV U20 4x100m Staffel
mit Svenja Pfetsch (mitte)

Das hatte sich die 17-jährige Vöhringerin anders vorgestellt: Ausgerechnet zum Saisonhöhepunkt hatte sie mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Dabei war ihre Freude, erstmals für Deutschland bei einer Europameisterschaft starten zu können, im Vorfeld riesig. Über 200m hatte sie bei der Junioren-Gala in Mannheim eine neue persönliche Bestleistung von 23,82 Sekunden aufgestellt und damit in Deutschland die beste U20-Zeit. Im Vorlauf bei der U20-EM in Boras legte sie richtig schnell los, orientierte sich an der starken Französin, die eine Bahn vor ihr lief. Ein Fehler, wie sich im Nachhinein herausstellte. Mit diesem zu schnellen Angang fehlte Svenja auf den letzten 40 Metern die Kraft durchzuziehen, sie kam in 24,46 Sekunden ins Ziel und damit nicht ins angepeilte Halbfinale.

Für die 4x100m-Staffel nominierten sie die Bundestrainer dennoch, hatte sie doch mit ihren Leistungen im Vorfeld überzeugt. An Position zwei lief sie im Vorlauf mit dem DLV-Quartett hinter den Niederlanden in 44,69 Sekunden ins Finale. Allerdings zwickte schon nach wenigen Metern der Oberschenkel. Ein Einsatz im Finale kam wegen dieser Verletzung nicht mehr in Frage. Dort holte das deutsche Team Rang drei. Auch Svenja Pfetsch als Vorlauf-Teilnehmerin durfte sich über eine Bronze-medaille freuen.

Während der folgenden Woche hoffte sie noch auf einen Start bei der Deutschen U20-Meisterschaft in Ulm, doch musste sie schließlich passen.


Nadine Brutscher läuft einen neuen deutschen Gehörlosen-Rekord

19. Juli 2019 / Bericht von Eugen Buchmüller


Augsburg – Bei idealem Leichtathletik-Wetter und einer guten Organisation präsentierten sich drei Vöhringer Leichtathleten im altehrwürdigen Rosenaustadion zwei Tage lang bei den Bayerischen Meisterschaften der Aktiven, Jugend U20 und U18 in ausgezeichneter Form mit drei persönlichen Bestleistungen und einem Rekord.


Nadine Brutscher (mitte)
Nadine Brutscher (mitte)
Fabian Ritter (Start-Nr. 845)
Fabian Ritter (Start-Nr. 845)
Sarah Fackler
Sarah Fackler

Gleich zu Beginn des ersten Wettkampftages standen die 100m Vorläufe auf dem Programm. Bei den Frauen verbesserte Nadine Brutscher ihre persönliche Bestzeit um fast drei Zehntel auf 12,79 Sekunden und sie zog damit überraschend in die nächste Runde ein. Im Zwischenlauf blieb die Uhr für sie bei ebenfalls guten 12,89 Sekunden stehen. Für ein Weiterkommen in den Endlauf der besten acht Sprinterinnen reichte es leider nicht mehr. Sarah Fackler schied nach dem Vorlauf aus mit einer Zeit von 13,40 Sekunden. Zum Abschluss des ersten Tages belegte Fabian Ritter bei der männlichen Jugend U20 in einem taktisch gelaufenen 800m Rennen mit 2:05,72 Minuten den vierten Platz. Die Bronzemedaille verpasste er um knapp zweieinhalb Sekunden.

Am nächsten Tag startete Nadine in ihrer Paradedisziplin, dem 100m Hürden Lauf. Nadine fand gleich nach dem Startschuss ihren Laufrhythmus für die 10 Hürden, denn sie auch bis zum Schluss sehr gut halten konnte. Nach der Zielankunft und dem Blick auf die Anzeigetafel war die Freude riesengroß, denn sie ist mit 14,84 Sekunden nicht nur eine neue persönliche Bestleitung gelaufen, sondern konnte zudem den 15 Jahre alten deutschen Gehörlosen-Rekord verbessern. Der lag bis dahin bei 15,12 Sekunden. Zudem verbesserte sie auch den Vöhringer Vereinsrekord aus dem Jahr 1989. Im Endlauf belegte Nadine mit ebenfalls guten 14,96 Sekunden den vierten Platz. Über eine neue persönliche Bestzeit freute sich Sarah Fackler über die 200m. Im Vorlauf der Frauen wurden für sie 27,05 Sekunden gestoppt. Zum Abschluss der Veranstaltung trat Fabian Ritter über die 1.500m an. Wie schon am Vortag wurde auch hier das Rennen sehr taktisch geführt. Am Ende belegte Fabian mit einer Zeit von 4:30,67 Minuten den vierten Platz.


Birgit Bergmann gewinnt die Bronzemedaille

16. Juli 2019 / Bericht von Eugen Buchmüller


Bei den diesjährigen deutschen Seniorenmeisterschaften in Leinefelde-Worbis (Thüringen) gingen die SCV Athleten Birgit Bergmann, Christine Schaule und Gerhard Fesenmayer an den Start.


Siegerehrung Hammerwurf mit Birgit Bergmann auf Platz 3 (rechts)

Zwei Wochen nach dem Gewinn ihres bayerischen Meistertitels im Hammerwurf zeigte Birgit Bergmann in der Altersklasse W50 ihre derzeit gute Form. Gleich im ersten Versuch schleuderte sie ihren drei Kilogramm schweren Hammer auf eine neue persönliche Bestleitung von 39,80m und lag damit nach dem ersten Durchgang hinter Gabriel Engelhardt von LC Breisgau auf Rang zwei. Im vierten Durchgang warf Carmen Krug von SSC Vellmar knapp einen Meter weiter und schob sich so noch an der Vöhringerin vorbei. Am Ende des Wettkampfes freute sich Birgit über eine neue Bestweite und den Gewinn der Bronzemedaille.

Für Christine Schaule standen in der Altersklasse W35 die 100m und 200m auf dem Programm. Bei Regen und kühlen Temperaturen sprintete sie über die 100m in 14,21 Sekunden auf einen guten siebten Platz. Über 200m wurden zwei Zeitendläufen ausgetragen. In guter Position liegend konnte Christine leider auf den letzten 50m nicht mehr zusetzen und musste so die Konkurrentinnen etwas ziehen lassen. Dennoch erzielte sie mit 29,03 Sekunden eine gute Zeit, die in der Endabrechnung der Zeitläufe zu einem achten Platz reichte.

Wurftrainer Gerhard Fesenmayer belegte im Hammerwurf der Altersklasse M55 den achten Platz mit soliden geworfenen 29,11m.


Vöhringer Leichtathleten triumphieren bei den Allgäuer Meisterschaften

03. Juli 2019 / Bericht von Eugen Buchmüller


In Marktoberdorf kämpften insgesamt sieben Vöhringer Leichtathleten um den Allgäuer Meistertitel. Fünf Titel und zahlreiche weitere Podestplätze sowie persönliche Bestleistungen nahmen die SCV Athleten mit nach Hause.

 

Gleich über zwei Meistertitel durften sich Fabian Ritter und Maximilian Aubele freuen. Bei der männlichen Jugend U20 rannte Fabian über 200m in 24,37 Sekunden auf den ersten Platz. Knapp 40 Minuten später folgte der nächste Sieg über 400m in 53,79 Sekunden. Maximilian konnte sich in der Männerkonkurrenz behaupten und wurde Allgäuer Meister über die 100m in 12,08 Sekunden sowie über 200m in 24,50 Sekunden. Ebenfalls in der Männerwertung belegte Jan Engelhard im 100m Sprint den dritten Platz in 12,34 Sekunden. Über die doppelte Distanz wurde er Allgäuer Vize-Meister mit einer Zeit von 24,81 Sekunden. Im 3.000m Lauf der Männer belegte Klaus Zehnder den zweiten Platz. Die Uhr blieb für ihn bei 11:47,78 Minuten stehen.

Mit Jessica Beyermann, Sarah Fackler und Christine Schaule gingen drei Vöhringerinnen bei den Frauen an den Start und freuten sich allesamt über eine neue persönliche Bestleistung im 100m Sprint. Sarah wurde mit gestoppten 13,26 Sekunden zweite vor Jessica mit 13,31 Sekunden. Christine belegte mit 13,77 Sekunden den sechsten Platz. Eine weitere Bestleistung erzielte Jessica über die 200m. Mit ihrer neuen Bestzeit von 27,07 Sekunden wurde sie Allgäuer Meisterin. Auf Platz vier kam Christine mit 28,57 Sekunden. Zum Abschluss der Veranstaltung zeigte Sarah ihr Stehvermögen über die Stadionrunde. Mit guten 63,50 Sekunden sicherte sie sich den Allgäuer Vize-Titel über die 400m.


Svenja Pfetsch löst das Ticket für die U20 Europameisterschaften

02. Juli 2019 / Bericht von Eugen Buchmüller


Bei der zweitägigen internationalen Junioren-Gala in Mannheim unterbietet Svenja Pfetsch vom SC Vöhringen bei Temperaturen knapp unter 40 Grad die U20 EM Norm über 100m und 200m.


Svenja Pfetsch im 100m Vorlauf (rechts)
Svenja Pfetsch im 100m Vorlauf (rechts)

Eigentlich wollte Svenja Pfetsch bei dem letzten Qualifikationswettkampf für die U20 Europameisterschaften nur am Sonntag über die 200m und mit der DLV 4x100m Staffel an den Start gehen. Auf Wunsch von den Bundestrainern Thomas Kremer und Alexander Seeger ging die Vöhringerin am Samstag noch über die 100m an Start, um sich für die DLV Staffel zu empfehlen. Das diese Entscheidung richtig war zeigte Svenja gleich im 100m Vorlauf. Dort steigerte sie ihre persönliche Bestleistung und auch den eigenen Vereinsrekord auf sehr gute 11,65 Sekunden. Mit dieser Zeit unterbot sie zudem die vom DLV geforderte EM Norm von 11,80 Sekunden deutlich. Im Finale hatte Svenja keinen optimalen Start und musste sich im Ziel mit einer Zeit von 11,82 Sekunden und Platz 14 zufriedengeben. In der Wertung der deutschen U20 Sprinterinnen lag sie damit auf Platz acht.

An nächsten Tag wurden am Vormittag die Staffelrennen ausgetragen. Die DLV U20 Staffel belegte mit Kathleen Reinhardt (VfB Stuttgart), Svenja Pfetsch, Amelie Dierke (Werdener Turnerbund) und Sina Kammerschmitt (TG Worms) in 45,17 Sekunden den zweiten Platz hinter der U20 Auswahl von Großbritannien (44,66 Sekunden). In der größten Mittagshitze standen die 200m Zeitläufe auf dem Programm. Svenja ging im dritten von vier Zeitläufen an den Start. Nach einer fulminanten Kurve bog die 17-jährige als erste auf die Gerade ein und gab ihre Führung nicht her. Im Ziel war die Freude ziemlich groß, denn sie unterbot mit ihrer Zeit von 23,82 Sekunden als einzige deutsche U20 Athletin die geforderte Norm von 23,90 Sekunden. In der Gesamtwertung belegte Svenja mit ihrer neuen Bestzeit den sechsten Platz und verbesserte zudem den Allgäuer Rekord von Martina Riedl aus dem Jahr 2009.

Nach diesen tollen Leistungen kann Svenja Pfetsch für die Europameisterschaften planen, denn sie wird von den Bundestrainern für 200m und 4x100 Staffel vorgeschlagen. Nach Prüfung durch den Bundesausschuss Leistungssport erfolgt die endgültige Nominierung noch in dieser Woche. Die U20 Europameisterschaften werden vom 18. bis 21. Juli 2019 im schwedischen Borås ausgetragen.


Bayerischer Seniorentitel für Birgit Bergmann und Irene Schwägerl

02. Juli 2019 / Bericht von Eugen Buchmüller


SCV Senioren Team
SCV Senioren Team
Birgit Bergmann, Sigrid Balser, Irene Schwägerl und Trainer Gerhard Fesenmayer

Die Bayerischen Seniorenmeisterschaften wurden dieses Jahr in Schweinfurt ausgetragen. Die Vöhringer Athleten holen zweimal Gold und zweimal Silber.


In der Altersklasse W50 konnte Birgit Bergmann beim Hammerwurf ihre guten Trainingsleistungen nicht ganz abrufen. Mit geworfenen 36,25m war sie dennoch zufrieden und holte sich so den Bayerischen Meistertitel. Eine gute Basis für die weitere Vorbereitung auf ihren Saisonhöhepunkt, den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Leinefelde.

Zwei Altersklassen höher startete Irene Schwägerl und erkämpfte sich ebenfalls den Meistertitel im Hammerwurf mit einer Weite von 28,55m.

Zwei bayerische Vize-Meistertitel für den SCV holte Sigrid Balser in der Altersklasse W45. Sie warf ihren Diskus auf gute 30,22m und der Hammer landete bei 27,40m.

Wurftrainer Gerhard Fesenmayer belegte in der Klasse M50 im Hammerwurf den vierten Platz mit geworfenen 32,70m.


Svenja Pfetsch läuft knapp am Podestplatz vorbei

17. Juni 2019 / Bericht von Eugen Buchmüller


Bei den Deutschen U23 Meisterschaften in Wetzlar vertrat Svenja Pfetsch eindrucksvoll die Farben des SC Vöhringen.


Bei perfekten Rahmenbedingungen mit Sonnenschein und Rückenwind ging Svenja Pfetsch am Samstag über die 100m an den Start. Im Vorlauf ließ sich die erst 17-jährige Vöhringerin gegen die zum Teil vier Jahre ältere nationale Konkurrenz nicht beeindrucken. Nach einem guten Start setzte sich Svenja mit an die Spitze und lief nach beachtlichen 11,66 Sekunden als Zweite über die Ziellinie. Leider wurde ein Rückenwind von 3,9 Meter pro Sekunde gemessen, sodass diese Leistung nicht als U20 EM-Norm (11,80 Sekunden) anerkannt wird – erlaubt ist maximal 2,0 Meter pro Sekunde. Auf den Zwischenlauf hat Svenja verzichtet, um sich die Kräfte für die 200m zu sparen.

Am nächsten Tag zeigte Svenja über die halbe Stadionrunde ihre derzeit gute Form. Mit sehr guten 24,18 Sekunden qualifizierte sie sich souverän für den Endlauf. In einem spannenden Finale steigerte Svenja ihre Zeit auf 24,10 Sekunden und belegte damit einen tollen vierten Platz. Auf Platz drei haben ihr nur 15 Hundertstel gefehlt. In der derzeitigen DLV U20 Bestenliste liegt Svenja mit ihrer 200m Zeit auf Platz zwei.

In knapp zwei Wochen werden bei der Junioren-Gala in Mannheim die Tickets für die U20 Europameisterschaften im schwedischen Borås vergeben. Dort möchte Svenja sich für die 4x100m Staffel empfehlen und zudem die Norm über 200m unterbieten, die bei 23,90 Sekunden liegt.


Svenja Pfetsch mit Bestzeit über 100m

11. Juni 2019 / Bericht von Eugen Buchmüller


Die SCV-Nachwuchsathletin sprintet beim Internationalen Pfingstsportfest in Rehlingen zu einer neuen Bestzeit sowie einem neuen Vereinsrekord.


Svenja Pfetsch (links)
Svenja Pfetsch (links)

Am Pfingstsonntag stellte sich Svenja Pfetsch als U20 Athletin der älteren Frauen Konkurrenz. In ihrem 100m Vorlauf belegte die Vöhringerin mit einer neuen persönlichen Bestleistung sowie einem neuen U20 Vereinsrekord in 11,82 Sekunden den fünften Platz. In der Gesamtwertung wurde sie damit Zehnte und verpasste das Finale der besten Sieben nur um acht Hundertstel. Mit ihrer neuen Bestzeit ist Svenja auch ganz nah an die U20 EM Norm gelaufen, die bei 11,80 Sekunden liegt.

Knapp zweieinhalb Stunden später ging Svenja mit der DLV U20 4x100m Staffel an den Start. Die DLV Staffel belegte mit Svenja als Startläuferin, Beauty Somuah (ASV Köln), Chiara Schimpf (Dresdner SC), Skadi Schier (LC Cottbus) mit 45,24 Sekunden den zweiten Platz. Nur die Auswahl vom Olympiastützpunkt Rheinland/Pfalz/Saarland war mit 45,16 Sekunden etwas schneller.

Am kommenden Wochenende startet Svenja bei den Deutschen U23 Meisterschaften in Wetzlar. Auf dem Programm stehen die 100m und 200m.


Vöhringer Leichtathleten triumphieren beim Heimspiel

02. Juni 2019 / Bericht von Eugen Buchmüller


Drei Siege und einen Allgäuer Meistertitel konnten die Vöhringer Leichtathleten beim 11. Springer- und Werfertag sowie den Allgäuer Diskus Meisterschaften im eigenen Stadion feiern.


In der Altersklasse W50 nutzte Birgit Bergmann ihren Heimvorteil voll aus. Sie schleuderte ihren 3 Kilo schweren Hammer auf eine sehr gute Weite von 39,34m und landete damit auf dem ersten Platz. Abteilungsleiter und SCV-Wurftrainer Gerhard Fesenmayer warf seinen 6 Kilo Hammer auf gute 32,62m und belegte damit ebenfalls den ersten Platz in der Altersklasse M55.

Sigrid Balser ging bei den Frauen im Diskuswerfen an den Start. Mit ihrer Weite von 29,57m belegte sie in der Gesamtwertung den vierten Platz. Bei der Allgäuer Wertung wurde Sigrid erste und somit Allgäuer Meisterin im Diskuswerfen. Ute Hartl warf ihren Diskus in der Altersklasse W55 auf 20,39m und wurde zweite.

Im Weitsprung der Altersklasse M13 wurde Christian Reichl mit 3,15m vierter und im Kugelstoßen belegte er mit neuer persönlicher Bestleistung von 6,56m den dritten Platz.